Hans Eggbauer

Meine Vision:

Meine Skulpturen bestehen aus Schrott - aber nicht aus irgendeinem Schrott, sondern nur aus alten Gerätschaften z.B. Pflügen, Werkzeugen z.B. Schaufeln die wieder zu einem neuen aber anderen "Ding" zusammengeschweißt werden. Dabei versuche ich das Aussehen der einzelnen ursprünglichen Formen möglichst wenig (am liebsten gar nicht) zu verändern.
Es wird von mir auch der natürliche Rost belassen der sich im Freien wieder ansetzt und zum erdigen, naturverbundenen Aussehen meiner "Alteisendinger" beiträgt.

Als Autodidakt habe ich 1998 begonnen, mit der M-ART (Mountain–ART) auch meine Leidenschaft, das Bergsteigen, künstlerisch umzusetzen.

Durch die Verbindung des Objet trouvé (frz = gefundener Gegenstand) aus der Bergwelt und realen Gebrauchsgegenständen des Bergsteigers bis hin zum Müll des Alpinen Massentourismus entsteht eine Dreidimensionalität ähnlich der Objektkunst bzw. dem Combine Painting, immer in Beziehung zur Welt über 1500 m Seehöhe.

Während Darstellungen wie “ Schlaflos“ oder “Biwak“ schöne und eindrucksvolle Erlebnisse des Naturliebhabers wiedergeben, sollen andere Werke wie “Lawine“ oder “Steinbruch“ den Betrachter / die Betrachterin Extremsituationen erleben lassen, mit denen beim Klettern oder bei Hochalpinen Schitouren gerechnet werden muss.
Durch meinen ironisch pointierten Zugang zum Thema wird allerdings der dramatische Aspekt humorvoll abgeschwächt.